Inhaltsverzeichnis und Leseprobe aus „Das aramäische Vaterunser“ von Rocco Errico  © 2006 by Verlag Hans-Jürgen Maurer

Aus technischen Gründen können die zahlreichen Fußnoten in dieser Leseprobe nicht wiedergegeben werden.

Dr. Rocco A. Errico

Das aramäische Vaterunser
Jesu ursprüngliche Botschaft entschlüsselt

 

Titel der Originalausgabe: Setting a Trap for God: The Aramaic Prayer of Jesus
Erschienen bei Unity School of Christianity

© 1997 by Rocco Errico

Deutsche Ausgabe:
© 2006 Verlag Hans-Jürgen Maurer

Die Zitate aus der Lutherbibel haben wir mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft abgedruckt.

Lutherbibel, revidierter Text 1984,
© 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Aus dem Amerikanischen von Mechthild Weber-Bahr

Redaktion: Hans-Jürgen Maurer
Lektorat: Martina Klose
Korrektorat: Sylvia Schaible
Satz: ARNDTdesign, Gundelfingen

Covergestaltung von Thomas Buchter, Feldberg-Falkau
 Verlag Hans-Jürgen Maurer, Postfach 207, 79002 Freiburg
www.verlaghjmaurer.de

 ISBN 978-3-929345-16-2

 

Inhalt

Abkürzungen 11   Einleitung 13 Warum ist dieses Buch anders? 13 • Das Anliegen dieses Buches 13 • Die Frage nach Gottes Vaterschaft 14 • Bibelzitate 15 •  Ein aufrichtiger Wunsch 15 • Das aramäische Vaterunser 16  

Kapitel eins: »Gott eine Falle stellen« 17
 Die aramäische Sprache 18 • Die aramäische Bedeutung des Wortes »Gebet« 18 • Andere Bedeutungen des Wortes »Gebet« 19 • Die Falle stellen 19 • Eine Illustration 20 • Der Begriff »Gott« 20 • Das Bewusstsein eines nahöstlichen Menschen 22 • Unendliche Intelligenz ist überall 24 • Falsch verstandenes Gebet 26 • In Jesu Namen beten 27 • Jesu Lehren anwenden 29 • Qualität kontra Quantität 30 • Ein traditionelles Kurzgebet 31 • Tolstoi und Jesus 34 • Ein Mini-Evangelium 35 • Gleichgewicht Religion 35 • Lehre uns beten 35 • Das Vaterunser: eine Übersetzung 36

 Kapitel zwei: Abba – Vater 37
 Gott und Mensch, eine herzliche Beziehung 41 • Gott, ein zugänglicher Vater 44 • Sohnschaft heute 45 • Allumfassende Gegenwart 47 • Alle Menschen sind Kinder Gottes 49 • Die Bedeutung von »Himmel« 50 • Die erste Einstimmung 51

Kapitel drei: »Beiseite legen« – Heilig sei dein Name 52
Meineide 53 • Das dritte Gebot 54 • Missbrauch des Namens Gottes 54 • Gottes Heiligkeit 55 • Gottes heiliger Name 56 • Die zweite Einstimmung 57


Kapitel vier: Himmlischer Rat 58
Das geistig-soziale Königreich 59 • Beratung und Rat 59 • Gottes Reich 60 • Das Reich Gottes, gegenwärtig oder zukünftig? 61 • Das nicht wahrnehmbare Reich Gottes 62 • Gottes Reich, ein Symbol 65 • Gottes Reich zuerst 66 • Die dritte Einstimmung 67

Kapitel fünf: Wille – Wunsch – Begehren 68
Der Wille Gottes 68 • Kein Grund zur Verzweiflung 69 • Was ist Gottes Wunsch oder Begehren? 69 • Gott erlegt keine Leiden auf 71 • Allumfassende Harmonie 72 • Religion ist Gleichgewicht 73 • Machen wir es ebenso? 74 • Die vierte Einstimmung 74

 

Kapitel sechs: Matthäus 6,9–13 – Die aramäischen Texte 76

Hinweis zur Aussprache der aramäischen Wörter 76 • Der westaramäische Peschitta-Text 77 • Die Übersetzung 78 • Der ostaramäische Peschitta-Text 79 • Die wörtliche Übersetzung 80 • Die Aussprache der aramäischen Wörter 81

Kapitel sieben: Unser täglich Brot gib uns heute 84
Geweihtes Brot 85 • Tägliches Brot 86 • Nahöstliches Brot 87 • Weitere Bedeutungen von »Brot« 88 • All diese Dinge 89 • Die Natur versorgt uns immer 90 • Wohlstand 91 • Die fünfte Einstimmung 91

Kapitel acht: Die Kraft der Vergebung 92
Vergebung befreit 93 • Die Natur verurteilt nicht 93 • Ein Weg in beide Richtungen 94 • Wie kann man loslassen und vergeben? 96 • Weise wie die Schlangen 97 • Unschuldig wie die Tauben 98 • Sich selbst vergeben 99 • Rein im Herzen 100 • Die sechste Einstimmung 100


Kapitel neun: Umgang mit Materiellem 101
Benjamin Franklin 101 • Gott versucht niemanden 103 • Die Bedeutung von ta’lähn 104 • Versuchung – Materielles 104 •´Trenne uns – erlöse uns 105 • »Das Böse« oder »der Fehler«? 106 • Nur Gott kann uns helfen, Fehler zu vermeiden 108 • Die siebte Einstimmung 108

 

Kapitel zehn: Macht und Herrlichkeit 110
Der majestätische Abschluss 110 • Das ewige Reich Gottes 111 • Ewige Macht und Herrlichkeit 112 • Wissenschaft und Religion 114 • Eine Verpflichtung 115 • Mündliche Verträge 115 • Die abschließende Einstimmung 116

Den Weg gehen – eine Zusammenfassung 117
Der Pfad der Ganzheit 117 • Die Falle stellen 118 • Die Einstimmungen 119
Epilog 121

Anhang
Begriffserklärung »Peschitta« 126
Bibliografie 128
Über den Autor 130
Adressen 132

  

 

Einleitung

Warum ist dieses Buch anders?

Über Jahrhunderte hin sind über Jesu weltweit bekanntes Gebet, das Vaterunser, unzählige Bücher geschrieben worden. Anders als diese Interpretationen nähere ich mich dem Vaterunser Zeile für Zeile vom biblischen Aramäisch aus.

Jesu Muttersprache war Aramäisch und selbstverständlich lehrte der große nazarenische Prophet und Weisheitslehrer dieses kurze Gebet seine Schüler und das Aramäisch sprechende Volk von Galiläa in seiner Muttersprache. Zunächst wurde es mündlich weitergegeben und wohl erst viel später schriftlich niedergelegt. Wir finden es im Evangelium des Matthäus (Mt 6,9–13) und Lukas (Lk 11,2–4). Seine gebräuchlichste, allgemein anerkannte Form ist die des Matthäus, mit der auch dieses Buch arbeitet. Viele Neutestamentler sind heute der Meinung, Matthäus habe sein Evangelium in Aramäisch geschrieben.*

Das Anliegen dieses Buches

Anliegen dieses Buches ist es, den Leser das berühmte Gebet Jesu neu sehen zu lehren und ihm ein tieferes Verständnis für seine grundlegende Bedeutung zu geben. In allgemein verständlicher Sprache und ohne theologische Begrifflichkeit erklärt es Jesu Worte, erläutert, welchen Sinn sie damals für seine Jünger und Nachfolger hatten und was sie heute für uns beinhalten. Durch die aramäische Sprache lernen wir, Jesu Art zu beten tagtäglich in unserem Alltag lebendig werden zu lassen.

Das aramäische Gebet Jesu enthält acht Einstimmungen, die uns auf die spirituellen Kräfte in uns und um uns ausrichten. Dieses Buch zeigt, wie der galiläische Meister seine Schüler lehrte, sich die unerschöpfliche Quelle und Kraft zu erschließen, die er abba, Vater, nannte. Diese Quelle war und ist jederzeit für jedermann in jedem Alter zugänglich. Aus ihr fließen Gesundheit, Frieden, Wohlergehen und eine tiefe spirituelle Bewusstwerdung.

Vielen Lesern des Neuen Testaments scheint Jesus eher ein Idealist als ein Pragmatiker gewesen zu sein. Doch das Gegenteil ist der Fall: Jesus stand mit beiden Beinen im Leben, er war ein praxisbezogener Lehrer.

Jesu semitische religiös-kulturelle Sprache hinderte uns bislang, seine Botschaft klarer zu verstehen. Tatsächlich konfrontiert uns das gesamte Neue Testament mit diesem Problem. Dieses Buch möchte diese religiös-kulturelle Barriere überwinden helfen, indem es einen Einblick in die semitische Welt vor zweitausend Jahren gibt und deren alte Weisheit in unsere moderne Gegenwart bringt. Jesu Gebet ist für uns der ideale Weg, seine semitische Welt zu betreten.*

Die Frage nach Gottes Vaterschaft

 Warum wendet sich Jesus an Gott ausschließlich als abba, Vater? Diese Frage werde ich nicht bis ins letzte Detail erörtern können. Ich werde aber aufzeigen, wie Jesus das Wort »Vater« gebrauchte. Eine ausführliche Erläuterung seiner Vorstellung von Vater würde uns zu weit vom eigentlichen Thema des Buches wegführen. Für eine weitere Beschäftigung mit der biblischen Darstellung Gottes als Vater innerhalb ihres kulturellen Kontextes empfehle ich Professor John W. Millers Buch Biblical Faith and Fathering: Why We Call God »Father«*.

Bibelzitate

Die meisten Zitate aus dem Alten wie dem Neuen Testament sind meine Übersetzungen aus der aramäischen Peschitta**. Einige Textstellen entnahm ich George Lamsas Bibelübersetzung aus dem Aramäischen ins Englische. Sie sind mit »Lamsa-Übersetzung« gekennzeichnet. Bibelverse ohne weitere Angaben stammen aus der Lutherbibel. 

 »Gott eine Falle stellen«

Moderne Begriffe und Techniken wie Affirmation, Visualisierung, aktive Imagination, Mentaltraining lassen Beten altmodisch erscheinen. Scheinbar hat jeder seine eigene, ganz persönliche Vorstellung, was es heißt, mit allumfassenden, spirituellen Kräften Kontakt zu haben. So glauben viele Menschen, beten bedeute, Gott oder spirituellen Kräften mitzuteilen, was zu tun sei. Manche halten Gott – diesen allgegenwärtigen Geist* – oder das grenzenlose Universum für einen riesigen, großartigen, kosmischen Verkaufsautomaten, der Gesundheit, Beziehungen, Autos, Eigenheime, Geld oder was auch immer man sich wünscht, auf Knopfdruck einfach ausspuckt.

Vor Tausenden von Jahren schufen ehrwürdige semitische Weise und Sprachschöpfer das einzigartige Wort slotha, das mit »Gebet« übersetzt wurde. Diese Übersetzung gibt jedoch nicht seine ursprüngliche altaramäische Bedeutung wieder. Im Altaramäischen liegt slotha eine Absicht, ein tiefer Sinn zugrunde, die wir im Aufdecken seiner Wortwurzel besser verstehen lernen.

Übersetzt man von einer Sprache in die andere, ist es schwierig, die authentische Aussage und die Kraft eines bestimmten Wortes oder Gedankens zu bewahren. Durch die Übersetzung geht meist etwas verloren. Handelt es sich darüber hinaus auch noch um zwei so unterschiedliche Kulturen wie die westliche und die des Nahen oder Mittleren Ostens, ist eine Übersetzung eine umso größere Herausforderung. Zum Beispiel war und ist es auch heute noch ein Problem, die Bibel aus den östlichen semitischen Sprachen Aramäisch und Hebräisch in westliche Sprachen zu übersetzen.

Die aramäische Sprache

Aramäisch war im Altertum die lingua franca, das heißt die Verkehrssprache des Nahen Ostens. Sie tauchte gegen Ende des 2. Jahrtausends vor Christus auf, verbreitete sich im gesamten Nahen Osten und wurde von Aramäern, Assyrern, Chaldäern, Hebräern und Syrern gesprochen. In ihren westlichen Provinzen war es die Amtssprache der persischen Regierung. Auch heutzutage ist in vielen Teilen der Welt Aramäisch als Alltags- und Literatursprache sowie in der Liturgie lebendig.* Aramäisch und Hebräisch sind »Geschwistersprachen«. Viele hebräische Wörter haben aramäische Wurzeln. Aramäisch war die Muttersprache Jesu von Nazareth, in der er sprach, lehrte und in ganz Palästina seine frohe Botschaft – das Evangelium – verkündigte.

Die aramäische Bedeutung des Wortes »Gebet«

Das aramäische Wort slotha, Gebet, ist von der Wortwurzel sla abgeleitet. Wörtlich übersetzt bedeutet es »fangen« oder »eine Falle stellen«. Der ursprüngliche Sinn von Gebet ist: seinen Geist wie eine Falle aufzustellen, um Gottes Gedanken einfangen zu können – mit anderen Worten: die innere Führung und die Impulse einzufangen, die aus unserer eigenen geistigen Quelle kommen.

»Gebet« ist ebenso »ein Bewusstseinszustand, in dem wir alle persönlichen Gedanken still werden lassen und versuchen, nichts nach außen zu übertragen«. Es ist ein hellwacher Zustand vollkommener Empfindsamkeit und Achtsamkeit.

Andere Bedeutungen des Wortes »Gebet«

Im Aramäischen hat slotha noch weitere Bedeutungen wie zum Beispiel: »fokussieren, einstellen, veranlassen, sich anpassen, einschalten«. Eine moderne Übersetzung wäre: »ein Programm wählen«. Spräche ich mit Ihnen Aramäisch und bäte Sie, ein bestimmtes Fernsehprogramm einzuschalten, benutzte ich die aramäische Wortwurzel sla, dieselbe wie für Gebet! Das bedeutete: »den richtigen Kanal wählen«, »den Apparat einstellen« oder »das gewünschte Programm einschalten«.

Die Falle stellen

Im Gebet stellen wir unser Herz und unsere Sinne auf Gott ein und bereiten uns darauf vor, sein »Programm« zu empfangen. Gott (die spirituellen Kräfte) ist immer auf Sendung. Er arbeitet rund um die Uhr, strahlt ohne Sendepause aus und gibt seinen Geschöpfen, allem Erschaffenen, Zeichen. Unendlich liebende Intelligenz wohnt in allem und strahlt durch alles hindurch.

»Gott eine Falle stellen«, als die ursprüngliche Bedeutung von Gebet, erinnert uns daran, dass wir Liebe, Freude, Wahrheit, Energie, Frieden und Mitgefühl, kurz alles, was wir brauchen, einfangen können, wenn wir für das, was rechtmäßig unser ist, empfänglich sind. Es ist tatsächlich unsere Geisteshaltung und die Einstellung des Herzens, die uns auf alles Notwendige vorbereitet. So zu beten macht uns fähig, Gottes Fürsorge zu erfahren und unsererseits Dankbarkeit auszudrücken.

Eine Illustration

Gern wähle ich folgendes moderne Beispiel, um die alte semitische Bedeutung von »Gebet« aufzuzeigen: Als Besitzer eines Videorecorders möchten Sie eine Sendung mitschneiden. Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder Sie legen eine leere Kassette oder ein bereits bespieltes Band ein. Meist entscheidet man sich für ein leeres Band, was, will man die bestmögliche Aufnahme erhalten, sicher besser ist.

Aufrichtiges Gebet macht Seele und Geist bereit und willens, wie ein leeres Videoband all das Gute zu empfangen, das wir in unserem Leben brauchen. Ist er frei, offen, klar und feinfühlig, sind wir fähig, die Kraft und Gegenwart Gottes »einzufangen«, denn Gott erteilt uns seinen Rat nicht in Worten, sondern durch den Geist – den nicht greifbaren.

Das Bewusstsein von Gottes Gegenwart bringt Gesundheit und Kraft in unser Herz, unser Leben, unsere Familien, Beziehungen und finanziellen Bedürfnisse. Allumfassende Energien und Kräfte sind niemals gegen uns, und die uns innewohnenden und durch uns strömenden geistigen Kräfte sind immer gegenwärtig. Sie führen, helfen und unterstützen uns – wenn wir sie »einfangen«, das heißt, wenn wir mit dem allumfassenden Programm zusammenarbeiten und nicht nur unsere eigenen Pläne und Programme verfolgen.

Der Begriff »Gott«

Nun, da wir Gebet als »Gott eine Falle stellen« verstehen, wer ist dann Gott ?

Es gibt die verschiedensten Vorstellungen von Gott. Manche malen ihn sich als freundlichen, würdevollen alten Herrn mit einem langen, weißen Bart aus, der in glänzende, leuchtende Gewänder gehüllt auf einem goldenen Thron sitzt und so etwas wie ein »himmlisches Hauptquartier« innehat. Diese Darstellung Gottes ist interessanterweise auf den kanaanitischen Gott el zurückzuführen.

Gott – auf Griechisch theos, auf Lateinisch deus – meint eine »Gottheit«. Das aramäische alaha, das arabische allah und das hebräische elohim oder alohim, »Gott«, gehen auf die semitische Wurzel – al oder el – zurück. Die Bedeutung dieser semitischen Wurzel ist vielfältig wie auch ihre Deutung. Hier ein paar Beispiele: 1. der Starke oder Mächtige, 2. der Verehrte, 3.der Höchste (kanaanitische Wurzel), 4. der Helfer, der Unterstützende oder Tragende (aramäische Wurzel).

Ein anderes aramäisches Wort für »Gott« ist ithea, »selbst-existierend«, »selbst-zusammenhaltend und selbst-erhaltend«. Ithea ist qualitativ und bezieht sich auf die ewige Existenz, auf etwas, das aus sich selbst heraus existiert und sein Leben nicht von irgendwo oder durch irgendetwas außerhalb seiner selbst erhält. Mit anderen Worten: Gott ist alles, was es gibt. Alles, was wir »Ding« nennen, verdankt seine Existenz ithea.

Ithea, das selbst-existierende Prinzip, ist die wirksame, schöpferische Gegenwart, die das Universum durchdringt und durch es hindurch handelt. Erfolgreich bewirkt sie die stetige Weiterentwicklung unseres Bewusstseins von ihrer Kraft und das Heranreifen unserer Individualität.* Ithea fließt in uns und aus uns heraus – immer. Es hat seine eigene, »sich selbst erhaltende« Energie. Ithea ist die Kraft im und hinter dem Universum, die alles in Bewegung hält. Diese allumfassende Macht ist dieselbe lebendige, erhaltende Gegenwart in uns.