erscheint im September 2009

Frithjof Schuon
Leitgedanken zur Urbesinnung

Paperback, ca. 167 Seiten
ISBN
 978-3-929345-44-5
Preis: 18,90 Euro

(eine Kurzbiografie des Autors weiter unten)

In längeren und kürzeren Betrachtungen versucht Schuon, die Urlehre zu ergründen, jenes „durch Menschenalter hindurch stets neugestaltig wiederkehrende und ewig sich gleich bleibende Wissen von den letzten Zusammenhängen“.
Mit seinen Gedanken, die Frucht rein geistiger Besinnung sind, möchte der Autor den Leser zu einer Weltanschauung führen, die den ganzen Menschen umfasst und gleichzeitig lebendig und tiefgründig ist.
Äußerlich betrachtet reihen sich Schuons Betrachtungen beinahe zusammenhanglos aneinander, doch innerlich sind sie geschlossen und eindeutig. So liegt dieses Buch vor uns wie ein nie gewordener und nie beschlossener Gedankenkreis; es scheint ohne Ursprung und ohne Ende zu sein.
 

»Was ist die Urlehre? Sie ist das in Formen verhüllte, sich in Formen kundgebende, durch Menschenalter hindurch stets neugestaltig wiederkehrende und ewig sich gleich bleibende Wissen von den letzten Zusammenhängen. Diese in mannigfaltigen Formen lebende, von keiner Form beschränkte, immer wieder zum reinen Geiste zurückführende Wahrheit ist die Urlehre.

Sie ist keines menschlichen Denkens Erzeugnis. Sie ist niemandem zu eigen. Wer sie erkennt, der hat sie; aber im Grunde hält sie ihn umfasst, hat sie den Erkennenden in sich aufgenommen – sie, die Ewige, den Vergänglichen. So nimmt das Meer einen Tropfen auf. Überall und nirgends ist ihr Eingang. Sie ist ohne Ursprung und ohne Ende.«

Aus dem Buch


Über den Autor

 

 

 

 

 Frithjof Schuon, 1907–1998

 

"Er nährt meine Seele wie kein anderer lebender religiöser Schriftsteller."
Huston Smith, Autor des Buches
”The World's Religions”

Frithjof Schuon wurde am 18. Juni 1907 als Kind deutscher Eltern in Basel geboren. Im Alter von 13 Jahren ging er nach Paris, wo er Arabisch und die islamische Kultur studierte. Später bereiste er den Nahen Osten, Nordafrika und Indien, um spirituelle Meister und traditionelle Kulturen kennenzulernen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Frithjof Schuon eine Einladung in den amerikanischen Westen an, wo er monatelang unter Indianern lebte, denen schon immer sein größtes Interesse gehörte.

Aufgrund seiner Schulbildung in Frankreich schrieb Frithjof Schuon seine Hauptwerke auf Französisch. Das vorliegende Werk Von der inneren Einheit der Religionen übersetzte er selbst ins Deutsche. T.S. Eliot sagte von ihm: “Ich kenne keine eindrucksvollere Arbeit über vergleichende Studien der östlichen und westlichen Religionen als dieses Buch.“

Schuon ist der prominenteste Fürsprecher der religio perennis und Philosoph der metaphysischen Strömungen Shankaras und Platos. Er verfasste über 20 Bücher über metaphysische, spirituelle und ethnische Themen sowie zahlreiche Artikel für europäische und amerikanische Zeitschriften, in denen er über vergleichende Religionswissenschaft schrieb. Seine Schriften wurden und werden weltweit in wissenschaftlichen und philosophischen Publikationen besprochen, zitiert und gleichermaßen von wissenschaftlichen wie spirituellen Autoritäten respektiert.

Frithjof Schuon starb am 5. Mai 1998 in Bloomington/Indiana, USA.