- vergriffen, keine Neuauflage -

Diese glücklose Ausgabe musste leider aus dem Verkehr gezogen werden. Grund dafür sind unvereinbare Positionen zwischen Verlag und dem aus dem Nichts aufgetauchten Rechtehinhaber, der vorher, trotz aller nachgewiesenen intensiven Bemühungen, nicht aufgefunden werden konnte.

 

Hier ein interessanter Link zu einer kurzen Notiz in
Der Spiegel
Nummer 23 von 1947

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41122739.html

 


Banine

Kaukasische Tage
 

ISBN 978-3-929345-41-4

Dies sind die Memoiren der Bakuer Ölmillionärstochter Umm-El-Banine Asadullajewa (1905-1992), in denen sie ihren Lebensweg vom verwöhnten Kind zur selbständigen und emanzipierten, wenn auch verarmten Frau im Exil erzählt.

 Banine war Jahrgang 1905 - wie Essad Bey. Beide kannten sich ganz sicher, erwähnt Essad Bey in seiner Autobiografie Öl und Blut im Orient doch Banines Großvater Musa Nagi und bezeichnet ihn, wie auch Banine es tut, als den reichsten aller Ölquellenbesitzer Aserbaidschans.

1923 emigrierte Banine nach Paris. Später war sie eng mit Ernst Jünger befreundet, über den sie auch Bücher geschrieben hat.
Banine verfasste mehrere Memoirenbände, zum Beispiel Jours Caucasiens (Kaukasische Tage, deutsche Erstveröffentlichung 1949) und Jours Parisiens. In ihrem Buch J'ai choisi l'opium (deutsch: Ich habe das Opium gewählt, 1960) beschreibt sie ihre Bekehrung zum Katholizismus.

Kaukasische Tage ist geistreiche und warmherzige Autobiografie einer emanzipierten Frau mit abenteuerlichem Lebensweg.